Trente_et_Quarante_Red_and_Black_Rouge_et_Noir_30_40

Trente et Quarante, das Spiel der Superreichen

Trente et Quarante – Rouge et Noir – Red and Black – 30 und 40

Dieses Spiel hat viele Namen, alle meinen aber das selbe Spiel. Rot und Schwarz ist ein Spiel das die alten Franzosen erfunden haben. Es ist ein Kartenspiel das auf einem speziellen Tisch gespielt wird, gleich wie Poker, Baccarat und Black Jack. Gespielt wird Trente et Quarante hauptsächlich im Casino de Monte Carlo, da dieses Spiel dort eine lange Tradition hat, in allen anderen Casinos weltweit ist Red and Black eher selten zu finden.

So wird Trente et Quarante gespielt

Der Croupier (Dealer) sitzen auf der hinteren Seite des Tisches, neben ihm hat ein Spielleiter seinen Sitz. Zum spielen werden sechs Decks mit jeweils zweiundfünfzig Karten verwendet. Nachdem die sechs Decks gemischt wurden, gibt der Dealer einem der Spieler die Schnittkarte, das ist im Normalfall eine rote Plastikkarte die verwendet wird um die gemischten Decks zu „schneiden“, soll heißen, der Spieler steckt die Rote Karte irgendwo in die gemischten Karten. Da wo der Spieler die Schnittkarte reinsteckt, wird das Deck geteilt, und die Rote Karte dient gleichzeitig als Sichtschutz der untersten Karte.

Bei trente et quarante gibt es nur vier Chancen: Rot oder Schwarz (Grand Tableau) – Couleur oder Inverse (Petit Tableau).

In Monte Carlo werden die Einsätze auf den auf den Tischen vorgesehenen Markierungen gesetzt, wobei das Minimum bei 25 Euro liegt, das Maximum legt der Saalchef bei Bedarf fest und kann von Tisch zu Tisch variieren, in Monte Carlo kann dies schon mal in die zig-Tausende gehen.

Die Karten zählen wie folgt: Asse zählen je 1 Punkt, Bildkarten 10 Punkte und alle anderen Karten zählen ihrem Nennwert. Der Gewinnpunkt liegt zwischen 30 und 40 Zählern. Um einen solchen Punkt zu erreichen, teilt der Geber zwei Kartenreihen aus . Die Summe jeder Zeile muss über 30 sein und darf 40 nicht überschreiten.

Der Dealer, der alle Karten vor sich gelegt hat, fordert die Spieler auf, mit der Ansage „Messieurs, faites votre jeu!“ zu setzen. Nach kurzer Zeit ruft er aus: „Le jeu-est fait, rien ne va plus!“. Danach kann kein Einsatz mehr gemacht werden. Dann teilt er zwei Kartenreihen aus. Die erste Kartenreihe steht immer für Schwarz, die zweite für Rot. Der Gewinnpunkt ist der Punkt, der näher bei 30 liegt, dh. der niedrigere. Wie bei COULEUR und INVERSE werden diese Chancen durch die allererste Karte in der ersten Reihe bestimmt.

Wenn diese erste Karte dieselbe Farbe hat wie die Gewinnreihe, gewinnt COULEUR und INVERSE verliert. Wenn diese erste Karte die entgegengesetzte Farbe hat, gewinnt INVERSE und COULEUR verliert. Wenn beide Reihen die gleiche Summe zählen, ist das Spiel (oder der Deal) ungültig, es sei denn, der Punkt in beiden Reihen ist 31, der vom Dealer als „31 après “ ausgerufen wird. Un apres (d. H. Einunddreißig) ist als Refait bekannt. In diesem Fall sind die Einsätze gesperrt und die Spieler verlieren die Hälfte ihres Einsatzes. Dann hat jeder Spieler zwei Möglichkeiten: – Er kann darum bitten seinen Einsatz zu teilen, oder er kann auf den nächsten Deal warten.

Ein typischer Trente et Quarante - Red and Black - Rouge et Noir - 30 und 40 Tisch
Ein typischer Trente et Quarante – Red and Black – Rouge et Noir – 30 und 40 Tisch

Ein Beispiel: nehmen wir an das die erste ausgeteilt Karte rot ist und die untere Reihe der ausgeteilten Karten am nächsten bei dreißig liegt, gibt der Geber „Rouge gagne et le couleur“ bekannt. Wenn die erste ausgeteilte Karte nicht rot sondern schwarz ist oder die oberste Kartenreihe ist gleich dreißig, kündigt der Dealer „Rouge perd et le couleur“ an.

Es kommt häufig vor, dass beide Kartenreihen zusammen die gleiche Summe ergeben. Wenn sich beispielsweise beide auf dreiunddreißig summieren, gibt der Dealer „Trois Apres“ bekannt, und der Deal gilt nur für den Fall, dass sie sich auf einunddreißig summieren.

Nach jedem Deal werden die Karten in eine Metallschale geschoben, die vor dem Dealer auf den Tisch gelegt wird. Wenn der Dealer nicht genug Karten übrig hat um die nächsten beiden Reihen zu vervollständigen, ruft er „Les cartes passent“. Die Karten werden aus der Schale genommen, neu gemischt, geschnitten und ein weiteres Spiel beginnt.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite für Sie zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.