Eine einfach zu erlernende Black Jack Strategie

Endlich Verfügbar – Eine leicht zu erlernende Black Jack Strategie

Von allen Glücksspielen, abgesehen von einigen Pokervarianten, die man in Casinos findet, ist Blackjack das einzige bei dem ein Spieler seine Gewinnchancen mit einer guten Strategie während des Spiels tatsächlich erhöhen kann. Auch wenn viele Casinos das nicht zugeben möchten, basiert Black Jack nicht nur auf Zufall, sondern auch auf Berchnung, und zwar in der Art und Weise wie gut ein Spieler die Karten und die Gewinnchancen abschätzen kann.

Das Ziel bei Blackjack ist es, möglichst mit zwei Karten, 21 Punkte zu erreichen. Daher rührt auch der gebräuchlichste Begriff für das Spiel – 21, in unseren Breiten wird das Spiel auch oft als 17+4 bezeichnet.


Was Sie sich bei Black Jack immer in Errinerung halten müssen ist, dass Sie immer nur gegen den Dealer, und somit gegen das Casino spielen. Viele Spieler haben auch das Gefühl das Sie ihr Spiel anpassen müssten, je nachdem wo am Tisch sie sitzen, dass ist natürlich kompletter Unsinn. Die Spieler sitzen in einem Halbkreis um den Dealer, und völlig egal an welchem Platz Sie sitzen, Sie spielen immer nur gegen den Dealer. Sie schulden den anderen Spielern keine Rechenschaft über Ihre Entscheidungen, denn schließliches ist es Ihr Geld das Sie riskieren.

Beim Blackjack haben die Farben der Karten keine Bedeutung. Zehner, Buben, Damen und Könige zählen jeweils 10. Ein Ass zählt je nachdem wie Sie es einsetzen, 1 oder 10. Die Karten von 2 bis 9 zählen ihren Nennwert. Wenn Sie also eine Neun und eine Fünf haben, haben Sie eine 14. Eine Neun und ein Ass können entweder 10 oder 20 sein.

Die Herausforderung beim Black Jack ist es, mit so wenig Karten als möglich, näher an 21 heranzukommen als der Dealer, ohne sich zu überkaufen. Das Spiel an sich ist einfach, Sie erhalten zwei verdeckte Karten und der Geber erhält zwei Karten von denen eine immer offen und eine verdeckt ist. Sie haben dann die Möglichkeit mit den Karten die Sie haben, zu stehen („Stand“ oder „Stick“), oder Sie können eine weitere Karte verlangen („Hit“). Im Prinzip können Sie so viele Karten nehmen wie Sie möchten, aber sollten Sie mit Ihren Karten über die Punktezahl von 21 hinausschießen, dann haben Sie verloren, der Ausdruck dafür wäre „Bust“, was übersetzt soviel wie „Pleite“ heißen würde. Bei einem Bust, gewinnt der Dealer automatisch. Der Dealer nimmt keine Karten bis alle Spieler ihre Karten haben, dass ist der Hausvorteil des Casinos. Alle Spieler, die „Pleite“ gehen, verlieren ihren Einsatz an das Casino, auch wenn sich letztendlich der Dealer überkauft.

Wenn Sie bei 21 Punkten oder darunter stehen bleiben, und am Ende eine höhere Punktezahl als der Dealer haben, gewinnen Sie. Wenn sowohl Ihre als auch die Karten des Dealers die gleiche Punktezahl erreichen, ist dies ein „Push“ (Unentschieden), dass bedeutet, kein Gewinn oder Verlust für Sie. Wenn der Dealer eine höhere Punktezahl erreicht, ohne sich zu überkaufen, gewinnt natürlich er.

Die Auszahlung, wenn Sie gewinnen ist „Even“, also 1:1. Wenn Sie 10 Euro gesetzt haben, gewinnen Sie 10 Euro.
Wenn Sie genau „21“ Punkte erreichen, oder einen „Black Jack“ (21 mit zwei Karten) erhalten, werden Sie mit einer Quote von 3:2 ausgezahlt. (Einsatz von 10 €, Gewinn von 15 €).
Wenn der Dealer in diesem Fall auch einen Blackjack erhält, haben Sie ein Unentschieden – alle anderen Spieler verlieren ihre Einsätze.

Wenn die erste Karte des Dealers ein Ass ist, können eine „Versicherung“ abschließen. Nachdem alle Spieler und der Dealer zwei Karten haben, fragt er „Versicherung?“. Sie könnten nun die Hälfte Ihres ursprünglichen Einsatzes auf „Insurance“ setzen. Die Auszahlungsquote beträgt 2:1 wenn der Dealer einen Black Jack erhält.

Nachdem jeder Spieler sowie der Dealer 2 Karten haben, beginnt der Dealer rechts und prüft ob der Spieler eine Karte haben möchte („Hit“). Wenn ja, kratzt oder klopft der Spieler mit den Fingern auf den Tisch (ein typisches Zeichen bei Black Jack) oder sagt „Karte“. Wenn nicht, legt er seine Karten unter seinen Einsatz oder macht mit seiner Hand eine „negative“ Bewegung. Die Dealer reagieren vorwiegend auf Handzeichen. Wenn Sie 21 „Bust“ überschreiten, drehen Sie Ihre Karten um (decken Sie auf) und der Dealer nimmt Ihre Karten und Ihren Einsatz. Wenn Sie bei 21 oder darunter bleiben, fährt der Dealer mit dem nächsten Spieler fort.

Wie bereits oben erwähnt, kann ein Ass als 1 oder 11 gewertet werden. Wenn Sie eine 8 und eine 10 haben, haben Sie eine „harte“ Hand. Eine 8 und ein Ass geben Ihnen jedoch eine „weiche“ Hand, weil Sie eine weiche 19 oder eine harte 9 haben, wenn Sie das Ass als eins zählen.

Der Dealer hingegen hat diese Optionen nicht. Wenn alle Spieler durch sind, deckt der Dealer seine „Hole Card“ auf. Er muss eine Karte nehmen wenn er 16 oder weniger hat, und er muss (in den meisten Casinos) bei 17 stehen, bedeutet, er darf keine Karte mehr nehmen wenn er 17 Punkte erreicht hat.

Die meisten Spieler versuchen zu erraten welche verdeckte Karte der Dealer hat, und sehen sich die anderen Karten auf dem Tisch an bevor sie sich für einen „Hit“ oder eine der anderen Optionen entscheiden.

An diesem Punkt sollten Sie bereits verstanden haben wie Black Jack gespielt wird.

Hier ist nun ist Ihre beste, durch Computertests ermittelte Strategie, sie sagt Ihnen das Sie:

  • Immer eine Karte nehmen wenn Sie 11 oder weniger haben.
  • Niemals ein Karte nehmen wenn Sie 17 oder mehr haben.

Die Black Jack Strategie im Einzelnen

Bei einer harten Hand:
Wenn die offene Karte des Dealers von 7 bis Ass ist, ziehen Sie wenn Sie 12 bis 16 haben.
Wenn die Karte des Dealers 2 bis 6 ist, stehen Sie wenn Sie 12 bis 16 haben, es sei denn, die offene Karte des Dealers ist eine 2 oder 3, in diesem Fall würden Sie eine weitere Karte nehmen.

Gehen Sie mit einer weichen Hand wie folgt vor:
Nehmen Sie auf eine weiche 12 immer eine Karte. Bleiben Sie bei 18 immer stehen, es sei denn, der Dealer hat eine 9- oder 10-Punkte Karte, dann bleiben Sie erst bei 19 stehen.

In den meisten Casinos können Sie nach den ersten beiden Karten Ihren Einsatz verdoppeln.

Bei einer harten Hand:
Verdoppeln Sie immer wenn Sie 11 haben, auch mit 10, außer der Dealer hat bereits eine 10 oder ein Ass aufgedeckt, mit 9 nur wenn der Dealer eine 2 bis 6 aufgedeckt hat.

Bei einer weichen Hand:
Mit Ass 2 bis Ass 7 verdoppeln Sie wenn der Dealer eine 4, 5 oder 6 aufgedeckt hat. Auch mit Ass 6 gegen eine 2 oder 3 des Dealers und mit Ass 7 gegen eine 3 des Dealers.

Eine weitere Option bei Black Jack ist die Aufteilung von Paaren (Splitt). Wenn Ihre ersten beiden Karten den gleichen Wert haben (D-D), können Sie die Karten splitten, und auf jede der Karten einen Eisatz der dem Ihres ursprünglichen Einsatzes entspricht, platzieren, und mit zwei Händen weiterspielen.

WICHTIG beim Splitt: Teilen Sie immer Ass-Ass und 8-8. Teilen Sie niemals 10-10, 5-5 oder 4-4.
Teilen Sie andere Paare nur wenn die offene Karte des Dealers eine 2 bis 6 ist.
Diese Regeln können kompliziert und schwierig erscheinen, aber nach ein paar Spielen zu Hause oder in einem Online Casino, haben Sie diese einfache Strategie intus, und es erfordert keine große Konzentration mehr sie anzuwenden.

Sollten Ihnen einige Begriffe hier noch nicht geläufig sein, haben wir für Sie eine komplette Serie der am häufigsten verwendeten Black Jack Begriffe zusammengestellt. Am besten Sie beginnen mit Black Jack Begriffe: Teil 1 und arbeiten sich bis Teil 4 durch.

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