Chris Moneymaker, einer der weltbesten professionellen Pokerspieler der Welt

Christopher Bryan „Chris“ Moneymaker

Viele Leute lachten als sie das erste Mal den Namen „Chris Moneymaker“ hörten, sie dachten das sei ein Witz! Chris Moneymaker ist aber schon lange kein Witz mehr, sondern eine Ikone, deren Name in die Annalen von Texas Hold’em Poker eingegangen ist, und weithin berühmt berüchtigt ist.

Chris war der erste, der das prestigeträchtige WSOP-Turnier (World Series of Poker) gewonnen hat, nachdem er sich bei einem Satelliten Turnier Online qualifiziert hat. Tatsächlich war das erste Tischspiel das er bei der WSOP spielte. Vor seiner Teilnahme an der WSOP, waren drei Jahre Online-Poker seine gesamte Erfahrung die er im Pokerspiel aufweisen konnte.

Chris, der zu dieser Zeit als Buchhalter tätig war, saß bei einem Heads Up mit Ihsan „Sam“ Farha am Finaltisch. Jeder der beiden Männer wurde von seinem Glücksbringer begleitet. Chris hielt seinen Glückskristall und Sam hatte seine Glückstiger Figur. Der No Limit Texas Hold’em Poker Gott lächelte Chris an diesem Tag an, indem er ihm die Full House-Hand von drei Fünfern und zwei Vieren gab. Dieses Blatt bescherte ihm zusätzlich zum Meistertitel bei der 34. jährlichen World Series of Poker, den Hauptpreis von 2,5 Millionen US-Dollar.

Was macht Chris Moneymaker seit seinem großen Sieg und seinem Kometenhaften Aufstieg in den Promi-Status?

Das wichtigste aber ist, welchen Rat hat er für den Rest von uns?

Chris hat seine Lebensgeschichte „Moneymaker“ von einem Ghostwriter für ihn schreiben lassen. Veröffentlicht wurde seine Autobiographie von Harper Collins Book Publishers. Das erste Kapitel mit dem Titel „Easy Money“ beginnt mit einem interessanten chinesischen Sprichwort, dass wir uns alle zu Herzen nehmen sollten. „Am Spieltisch gibt es keine Väter und Söhne“.

In seiner Autobiografie zeigt er, wie man ab dem siebten Lebensjahr alle Arten von Kartenspielen lernt. Diese wurden ihm von seiner Großmutter aus Knoxville, bei Wochenendbesuchen bei ihr zu Hause beigebracht. Chris lernte zusammen mit seinem sechsjährigen Bruder Jeff die Spiele Bridge, Hearts, Spades, Gin und Cribbage.

Er gibt in seiner Biographie auch an, er habe sich an mehrere verschiedene Produzenten gewandt um einen Film über sein Leben zu drehen, und das es ein gewisses Interesse an diesem Projekt gebe, aber im Endeffekt sei es abgelehnt worden. Vielleicht wird es ja zu eienem späteren Zeitpunkt verfilmt.

Chris plant mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen und für PokerStars und Canadian Club Whisky zu werben. Er plant auch an ungefähr sechs Turnieren pro Jahr teilzunehmen, und betreibt seine eigene Firma, die mit Pokerchips und pokerbezogenem Zubehör handelt.

Sein Rat an diejenigen die ihren Lebensunterhalt als professionelle Pokerspieler verdienen möchten: „Kündige deinen richtigen Job nicht.“ Chris möchte mit diesem Statement sagen, dass wir uns darüber im Klaren sein sollten, dass die Welt des Pokers zwar eine glamouröse Welt ist, aber sehr viel Zeit und Geld kostet, und es viele Erfolge braucht um Sponsoren zu finden, die das ganze bezahlen. Darüber hinaus fordert das dasein als professioneller Pokerspieler die Fähigkeit Menschen zu „lesen“, ein sehr gutes Gedächtnis, gut entwickelte mathematische Fähigkeiten und natürlich ein perfektes Pokerface.

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